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Rückschnitt & zweite Blüte – frisch bis zum Herbst!

Der Sommer geht in die Verlängerung – und bei vielen Stauden kann ein gezielter Rückschnitt nach der ersten Blüte einen neuen Blütenansatz fördern. Welche Pflanzen dafür geeignet sind und worauf du beim Schnitt achten solltest, erfährst du hier.

Warum sich ein Rückschnitt im Sommer lohnen kann

Wenn die ersten Blüten verblüht sind, beginnen viele Pflanzen mit der Samenbildung. Bei geeigneten Stauden kann ein Rückschnitt diesen Prozess unterbrechen und die Bildung neuer Triebe und Blüten fördern.

Wichtig ist dabei der richtige Zeitpunkt: Schneide verblühte Blüten und Triebe möglichst dann zurück, wenn die Pflanze noch kräftig wächst.

Unser Tipp: Schneide am besten bei trockenem Wetter und möglichst nicht in der Mittagshitze. Morgens oder am späten Nachmittag sind angenehme Zeitpunkte für die Gartenarbeit.

Diese Stauden können nach einem Rückschnitt erneut blühen

Bei verschiedenen Stauden kann ein Rückschnitt nach der ersten Blüte einen weiteren Blütenflor fördern. Dazu gehören beispielsweise:

  • Storchschnabel (Geranium) – bei geeigneten Sorten nach der ersten Blüte kräftig zurückschneiden.
  • Mädchenauge (Coreopsis) – verblühte Blüten und Stängel regelmäßig entfernen.
  • Katzenminze (Nepeta) – nach der ersten Blüte zurückschneiden, wenn die Pflanze einen zweiten Blütenflor entwickeln soll.
  • Salbei – verblühte Blütenstände entfernen und die Pflanze anschließend weiter beobachten.
  • Phlox – verblühte Blütenstände entfernen; bei manchen Sorten kann anschließend eine weitere Blüte folgen.

Nicht jede Staude reagiert gleich auf einen Rückschnitt. Auch Sorte, Standort, Witterung und Pflege beeinflussen, ob und wann neue Blüten entstehen.

Richtig gießen – Wasser an die Wurzeln

Beim Gießen sollte das Wasser möglichst direkt den Wurzelbereich erreichen. So wird die Pflanze dort versorgt, wo sie Wasser aufnimmt.

Besonders bei empfindlichen Pflanzen kann es sinnvoll sein, die Blätter möglichst trocken zu halten. Eine Gießkanne mit passender Tülle oder ein Bewässerungssystem erleichtert das gezielte Gießen.

Mulch – Schutz für den Boden

Eine passende Mulchschicht kann dabei helfen, die Feuchtigkeit im Boden länger zu halten und die Oberfläche vor starker Austrocknung zu schützen.

Je nach Beet und Pflanze kommen beispielsweise Rindenmulch, Rasenschnitt oder Stroh infrage. Organische Materialien können sich mit der Zeit zersetzen und dabei zur Humusbildung beitragen.

Auch unerwünschter Aufwuchs kann durch eine geeignete Mulchschicht teilweise unterdrückt werden.

Wichtig: Verwende Mulch passend zu Standort und Pflanze und achte darauf, dass empfindliche Pflanzen nicht direkt am Stängel oder Pflanzenherz bedeckt werden.

So gelingt der Rückschnitt

1. Staude anschauen

Suche nach verblühten Blütenständen und abgestorbenen oder stark zurückgeschnittenen Trieben.

2. Passend zur Pflanze schneiden

Entferne verblühte Blüten und Triebe mit einer scharfen, sauberen Schere. Wo genau geschnitten wird, hängt von der jeweiligen Staudenart ab.

3. Nach dem Schnitt versorgen

Bei trockener Witterung anschließend bedarfsgerecht gießen. Eine passende Mulchschicht kann den Boden zusätzlich vor Austrocknung schützen.

4. Etwas Geduld haben

Ob sich neue Triebe oder Blüten entwickeln, hängt von Pflanzenart, Sorte, Standort und Witterung ab. Gib deiner Staude deshalb etwas Zeit.

Mit dem richtigen Schnitt durch den Spätsommer

Ein passender Rückschnitt kann bei geeigneten Stauden für neue Triebe und zusätzliche Blüten sorgen. Gleichzeitig lassen sich verblühte Pflanzenteile entfernen und Beete wieder etwas ordentlicher gestalten.

Tipp aus der Gärtnerei: Du bist unsicher, ob und wie deine Staude zurückgeschnitten werden sollte? Komm vorbei! Wir beraten dich gerne zu passenden Pflanzen, Schnittzeitpunkten und Pflegemaßnahmen.

Deine Gärtnerei Ziegengeist – mit Herz, Hand und fachlicher Beratung.

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